…dann ist vermutlich der AdBlocker schuld. Besonders im Chrome zickt die Erweiterung seit dem 23.05. plötzlich.
Deaktivieren für *.google.* und schwupps geht es wieder.
Kapitän Max hat an Deck gerufen und über 200 SEOs folgten vom 13. bis 15.05.2013 als Matrosen an Bord der M/S Color Line zur SEOcruise. Die Konferenz führte in drei Tagen auf der Ostsee von Kiel nach Oslo (mit Landgang) und zurück. Das Konzept Vorträge inkl. Netzwerkerei an Bord eines Schiffes (ohne Fluchtmöglichkeit) ist aufgegangen.
Die PREParty am Sonntag in Kiel wurde ausgelassen, dafür ging es morgens mit der pünktlichen(!) Bahn in Richtung Norden. Angekommen am Hbf Kiel lag der mächtige Dampfer nur ca. 1km Luftlinie am Kai.
WAS. FÜR. EIN. SCHIFF!
Nach Check-In Bimbam, Übergabe von doch eher schwer spontan verstaubaren Tüten mit Sponsorenzeugs ging es an Bord und gleich hoch auf Deck 12 in den Konferenzbereich. Im Mega Auditorium ging es nach kurzer Begrüßung durch Max gleich los mit dem ersten Panel.
Das Panel wurde am zweiten Tag mit der Vorstellung “Unternehmer sein – meine Learnings” perfekt ergänzt. Mit zum Teil sehr privaten Einblicken in den Lebenslauf haben die alten Hasen
Tipps auf den Weg gegeben.
Mitgenommen von beiden Runden:
Die Überschrift „Soziale Netzwerke sind Daten- und Konversionsgoldgruben“ hat Karl eindrucksvoll mit einem Blick in seine Toollandschaft und Kekssammlung bewiesen.
Kaum stabiles Internet bei einer Internetkonferenz ist hart. Aber ein Karl kann zur Not auch ohne Netz – wie er nicht zuletzt an Land auf der SEOkomm bewiesen hat – seine Livedemos umschiffen. In der offline Ansicht seiner Bookmarks hat sich wohl jeder gefragt, was wohl im Reiter „Evil Shit“ abgespeichert ist.
Mitgenommen
Weiter hielt es mich vorwiegend in Raum 1 bei Astrid Jacobi mit erfolgreichen Psychodingens beim Onlinekauf (inkl. Ausflug zum MINI Verkäufer im Autohaus ihres Vertrauens) und dem Bahlsen Keks als Beispiel aus einem kleinen Vorort (Hannover) von Steinhude. Björn Tantau als Google+ Versteher sorgte für den verschärften Blick auf die Google+ Klamotten. Da geht noch mehr und nicht nur mit dem publisher Tag wird es mit Tante Bärbel noch spannend. Stefan Fischerländer hat klasse Tipps für SEO in Shops in der Schublade und ging engagiert mit den Zuhörern um. Es gilt auch hier: Ran an den Text und vor allem auf die Position der Texte genau achten. Die Suchmaschine weiß, wo du letzten Sommer geschrieben hast. Dominik Schwarz hat Listen zum Abarbeiten mitgegeben, die nun immer auf Kundenseite herausgeholt werden, wenn es zum Absturz kam. Danke.
Rechtsanwalt Dr. Alexander Wachs hielt einen sehr ansprechenden Vortag über die Haftungsfragen bei Blogeinträgen, Einträgen auf sozialen Netzwerken und anderen Plattformen. Zutreffend führte er aus, wer eigentlich Täter ist, Störer oder gar beides. Eine Zuordnung, die für den juristischen Laien nur schwierig zu verstehen ist. Dem mithörenden Kollegen des Speakers gefiel sehr gut, wie anschaulich dieser die Unterschiede zwischen einer Tatsachenbehauptung und einer Meinungsäußerung erklärte. Noch ein paar Worte zu den möglichen Streitwerten, den Gerichtsständen und vor allem zu einer möglichen Beratungssituation und den zuhörenden SEOs wurde deutlich, dass es sich hierbei um ein durchaus wichtiges und nie aus dem Auge zu lassenden Thema handelt.
Nach dem norddeutschen Motto „hinten kackt die Ente“ bzw. das Beste zum Schluss folgte am Ende von Tag 2 eine Fragestunde mit Johannes Beus und Dominik Wojcik zum Thema „was funktioniert online noch“ mit Einblick in die dunkle Seite der Macht.
Interessant war der Einblick in das Thema Hacking von Webseiten, um bei Seiten unerkannt einen hochwertigen Link unterzuschieben. Dieses unsichtbare Netzwerk ist ein großes Thema und kann kaum bzw. gar nicht von Suchmaschinen als Manipulation auszuwerten. Hier sind die Contentanbieter gefordert, besser auf die eigene Infrastruktur zu achten.
Am zweiten Tag öffneten sich die Tore des Konferenzbereiches und die Teilnehmer durften die Sonne von Oslo genießen. Diejenigen, die sich für die geführte Bustour in Bus 4 entschieden hatten, wurden von Agnes bestens unterhalten. Die Pfälzer Mundart Kaffee mit “Milsch” war Fluch oder Segen, auf jeden Fall amüsant.
Nach einem kurzen Stopp in dem Skulpurenpark Vigeland, ging es weiter zum Hollenkollen. Eine beeindruckende Skisprungschanze mit Blick in die Bucht.
Abschließend wurde das Expeditionsschiff Fram in Augenschein genommen. Nach flotter Fahrt wurde das wartende Schiff gerade so erreicht. Der Landgang war eine gelungene Abwechslung von der virtuellen Welt. Alles rischtig gemacht.
Das Programm der SEOcruise war reichlich ambitioniert. Drei parallele Panels, Start der Konferenz unmittelbar nach dem Ablegen sowohl in Kiel als auch in Oslo waren arg eng getaktet. Ausfahrt Kiel, Einfahrt Fjord mit An- und Ablegemanövern locken zum Blick über die Reeling statt auf den Beamer. Aushänge zu Zeiten, wo ist was und wann und Treff zum Landausflug haben gefehlt. Irgendwas ist ja immer und kein Thema. Aber ein stabileres Internet – besonders für die Speaker – muss einfach sein.
Das Experiment Konferenz auf hoher See ist geglückt. Der Konferenzbereich auf der Color Magic ist lecker. Die Kabinen, gleich ob 3*, 4* oder die Präsidentensuite erfüllten alle Ansprüche. Zur kulinarischen Abwechslung stand morgens und abends ein reichhaltiges Buffet zur Auswahl, zwischendurch gab es kleine Snacks und fantastischen Kuchen. Verdursten musste, bei ca. 10 verschiedenen Bars und Restaurants, niemand. Ein “Wer wird SEOnär” zu Freibier in Kinobestuhlung auf einem Schiff. Kann man montags mal machen! Dazu Show Lounge, Aquapark und Casino sorgten für Zerstreuung unter Deck. Unbestätigten Gerüchten zu Folge besserten einige am Roulettetisch sogar die Reisekasse auf.
Bei der MAXDA Party mit DJ Aiello wollte es Max am zweiten Abend richtig wissen. Nicht versiegender Cocktail-, Sekt- und Bierstrom waren ein reichlich dickes Brett an Bord.
Die Kombination aus
sind ein großartiger Mix, könnte alles aber auch ne Nummer kleiner und intimer auf einem Fischkutter ausfallen.
Do it again, Captain Max.
Die rund 150 Bilder der SEOCruise sind drüben bei flickr und können verwendet werden [bitte pay with a namensnennung]. Für hochaufgelöste Fotos kurz auf den üblichen Kanälen Kontakt aufnehmen.
Kontaktblock
Heidenei, wie die Zeit vergeht. Bereits zum siebten Mal hat Abakus zur SEMSEO nach Hannover eingeladen. Die SEMSEO zählt nicht zuletzt durch die PubCon zu den festen Terminen im Veranstaltungskalender. Der Locationwechsel vom HCC (Konferenz) und Zoo Hannover (PubCon) in das Congresscentrum Wienecke an der Hildesheimer Straße trübte die Vorfreude. Tiger und Elefanten nebenan sind halt doch etwas anderes als nüchterne Hotelatmosphäre.
Erstmalig wurde der Konferenztag um Workshops am Vortag erweitert. In der SEMSEO University wurde in kleinen Gruppen über diverse Themen referiert und diskutiert.
Der Besuch begann pünktlich um 12.00 Uhr mit dem Workshop SEO Tools mit Thomas Schaller. Der Raum war mit 20 Leuten bis auf den letzten Platz belegt. Was die Tools angeht, war mir der Durchgang etwas zu SEO Diver lastig. Neben den favorisierten Google Webmaster Tools tummeln sich noch jede Menge Kandidaten im freien und kostenpflichtigen Bereich, die etwas zu kurz kamen.
An neuen Bookmarks habe ich zur Recherche von Linknetzwerken folgende Kandidaten mitgenommen:
Nach kurzfristiger Absage vom eigentlichen Referenten Prof. Dr. Simon Nestler übernahmen die Abakus Mitarbeiter spontan den Workshop. Stefanie Ramm, Uwe Tippmann und Carsten Rehmann referierten im Dreiergespann zum Thema Usability. Nach Start zu den allgemeinen Qualitätsrichtlinien von Google und dem üblichen “Mach nichts böses” wurde im Rundumschlag auf die Grundlagen zur Webseitengestaltung eingegangen.
Teilnahme an den Workshops diesmal ausgelassen, die Konferenzblöcke im großen Saal waren zeitlich gut abgestimmt, hier in der Kurzübersicht:
Warum fährt man eigentlich zur SEMSEO? Richtig: Zum Netzwerken. Und wo geht das am besten? Auf der PubCon. Und das die Jungs feiern können, ist bekannt. Die Anmeldetische vom Vormittag wurde am Abend nochmal reaktiviert. Den Anteil der PubCon Only Besucher würde ich ja gern mal erfahren…
Leider hat das Wetter einen Strich durch die T-Shirts gemacht. Bei gefühlten 2 Grad und der ein oder anderen Regenhusche wurde es draußen in den Raucherecken durchaus ungemütlich.
Grund genug, es sich auf dem SEO-Beichtstuhl gemütlich zu machen. Manche Kandidaten sind erst nach einer Stunde wieder gesichtet worden
Was Pfarrer Mario wohl alles gehört hat?
Drinnen wurde es umso kuscheliger und trotz eher mauer Gesamtfülle im Riesensaal, ergaben sich vielfältige bunte Gesprächsgrüppchen, die sich nicht nur rund um die Onlinereklame drehten. Bin gespannt, wo man sich zur SEMSEO 2014 wiedersieht.
Alle paar Wochen wird wieder ein Hinweis durch die Timeline bei Facebook gejagt. Trotz aller großartigen Aufklärungsversuche, von zum Beispiel mimikama, ist der Müll nicht loszuwerden. So (oder so ähnlich) wird leider folgender Hinweis massenhaft veröffentlicht - pardon - gepostet:
„Wenn ihr den Text postet oder teilt, passiert nichts! Facebook ändert AGB.
Aufgrund der neuen AGB´s in Facebook widerspreche ich hiermit der kommerziellen Nutzung meiner persönlichen Daten (Texte, Fotos, persönliche Bilder, persönliche Daten u.ä.) gemäß BDSG.
Das Copyright meiner Profilbilderbilder sowie aller anderen Bilder liegt ausschließlich bei mir. Die kommerzielle Nutzung bedarf meiner schriftlichen Zustimmung.“
Blabla und so ähnlich und auch gern als Bild:

Facebook AGB Mistmüll Posting
Bei der ersten Anmeldung zu Facebook werden die AGB akzeptiert. Eine wilde Teilerei von Bildern bringt nischt. Punkt.
Apropos AGB: Dort steht zum Beispiel:
[…] you specifically give us the following permission, subject to your privacy and application settings: you grant us a non-exclusive, transferable, sub-licensable, royalty-free, worldwide license to use any IP content that you post on or in connection with Facebook (IP License). […]
Quelle: https://www.facebook.com/legal/terms, abgerufen am 10.04.2013
Also frei übersetzt:
Und weiter wird darauf hingewiesen, dass die Inhalte auf Facebook – überraschenderweise – Facebook gehören!
Facebook darf mit den Inhalten einiges anstellen und macht es auch. Und vor allem eins: Geld verdienen. Das ist nicht schlimm, jeder kann schließlich selber entscheiden, im Club mitzuspielen oder eben nicht. Dann heißt es ganz einfach: abmelden.
Es muss bei all der Posterei und “Gefällt mir!” Klickerei nur deutlich werden:
Bezahlt wird nicht mit Euro, sondern mit den persönlichen Daten der Nutzer.
Aus Marketingsicht ist es ein Traum, die Profile der potenziellen Kunden so einzugrenzen, dass die Werbung dort ankommt, wo sie hin soll. Zielgruppengenaue Ansprache ist das Zauberwort für freudige Konversionsraten. Nebenbei auch aus Kundensicht ein schöner Vorteil. Mit zielgerichteten und damit erfolgreichen Anzeigen wird zum Beispiel in dieser wunderbaren Agentur die Milch verdient.
*Da hat der großartige(!) Redner Onkel Gerd Leonhard bereits vor ein paar Jahren den richtigen Riecher gehabt. Richard Gutjahr bringt es etwas dramatischer mit dem Blogpost zu Facebook Home auf ein lesenswertes Internetblogpapier.
Jeden Tag nutzen Millionen User den Dienst foursquare zum Check-In an einem Ort.
Bei foursquare veröffentlichen die User über das GPS Telefon den Standort für Freunde auf foursquare, optional auch bei twitter und facebook. Jeder Check-In sammelt Punkte und gelegentlich werden Abzeichen (Badges) an Orten oder zu bestimmten Aktionen vergeben.
Wer innerhalb von 60 Tagen die meisten Check-Ins sammelt, wird zum virtuellen Bürgermeister (Mayor) des Standorts.
Als beeindruckende Einstimmung ist die Karte der Check-Ins mit 500.000.000 Check-Ins bei foursquare geeignet. In der Karte den gewünschten Ort eingeben (ein √ Haken bei Satellite View setzen macht die Orientierung einfacher). Selbst die Heimat Steinhude leuchtet; einfach in die gewünschte Region heranzoomen!
Im Video wurden die Daten der Check-Ins von vier Tagen in New York während des Hurrikans Sandy und anschließendem Stromausfall im Oktober 2012 visualisiert. Daneben im Vergleich die Stadt Tokio im gleichen Zeitraum.
Jeder Punkt bedeutet ein einzelner Check-in, während die geraden Linien hintereinander folgende Check-Ins verknüpfen.
Foursquare sammelt diese Daten für jede Stadt. Rund um die Welt. An jedem Tag. Wow.